Vergleich
BPC-157 vs. Cagrilintide
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Heilung
Stoffwechsel
CAS-Nr.
137525-51-0
1415456-99-3
Molekulargewicht
1419.5 g/mol
4253.7 g/mol
Halbwertszeit
4 h
168 h
Sequenz
GEPPPGKPADDAGLVKCNTATCATQRLANFLVRSSNNLGPVLPPTNVGSNTYWirkmechanismus
BPC-157
Synthetisches Peptid, abgeleitet aus einer Sequenz eines im Magensaft vorkommenden Proteins. In präklinischen Modellen wird ein Einfluss auf angiogene und gewebeschützende Signalwege beschrieben. Die genauen molekularen Wirkmechanismen sind nicht abschließend geklärt.
Cagrilintide
Cagrilintide bindet an Amylin-Rezeptoren (AMY1, AMY3, gebildet aus dem Calcitonin-Rezeptor plus RAMP-Proteinen). Die Aktivierung verzögert die Magenentleerung, hemmt die postprandiale Glukagon-Sekretion und moduliert das zentrale Sättigungssignal über Area-postrema-Neuronen. Eine Acyl-Modifikation ermöglicht Albumin-Bindung und damit die wöchentliche Gabe.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Human-RCT
Studien
4
4
davon am Menschen
0
3
Effekte erfasst
4
3
Offene Widersprüche
2
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
2
1