Vergleich
BPC-157 vs. DSIP
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Heilung
Forschung sonstige
CAS-Nr.
137525-51-0
62568-57-4
Molekulargewicht
1419.5 g/mol
848.81 g/mol
Halbwertszeit
4 h
0.1 h
Sequenz
GEPPPGKPADDAGLVTrp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-GluWirkmechanismus
BPC-157
Synthetisches Peptid, abgeleitet aus einer Sequenz eines im Magensaft vorkommenden Proteins. In präklinischen Modellen wird ein Einfluss auf angiogene und gewebeschützende Signalwege beschrieben. Die genauen molekularen Wirkmechanismen sind nicht abschließend geklärt.
DSIP
DSIP wurde 1977 von der Schoenenberger-Monnier-Gruppe in Basel als blutbürtige Substanz beschrieben, die im Tiermodell EEG-Veränderungen ähnlich dem Delta-Schlaf hervorrufen sollte. Der genaue Wirkmechanismus ist bis heute nicht etabliert: kein definierter Rezeptor, vorgeschlagene Modulation der Opioid-, GABAergen und Glutamatergen Systeme. Die meisten mechanistischen Befunde stammen aus präklinischen Studien der 1980er und 1990er Jahre und wurden später kontroversen Replikationsversuchen unterzogen.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Humanstudie
Studien
4
4
davon am Menschen
0
1
Effekte erfasst
4
3
Offene Widersprüche
2
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
2
1