Vergleich
BPC-157 vs. GHRP-6
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Heilung
Wachstum
CAS-Nr.
137525-51-0
87616-84-0
Molekulargewicht
1419.5 g/mol
873.02 g/mol
Halbwertszeit
4 h
0.4 h
Sequenz
GEPPPGKPADDAGLVHis-D-Trp-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH2Wirkmechanismus
BPC-157
Synthetisches Peptid, abgeleitet aus einer Sequenz eines im Magensaft vorkommenden Proteins. In präklinischen Modellen wird ein Einfluss auf angiogene und gewebeschützende Signalwege beschrieben. Die genauen molekularen Wirkmechanismen sind nicht abschließend geklärt.
GHRP-6
GHRP-6 ist ein hochaffiner Agonist am Wachstumshormon-Sekretagog-Rezeptor 1a (GHSR-1a) — demselben Rezeptor, an den später das endogene Hormon Ghrelin gebunden wurde. Die Identifikation von GHRP-6 als pharmakologischer Anker führte 1996 zur Klonierung des GHSR und 1999 zur Entdeckung von Ghrelin selbst. GHRP-6 stimuliert die hypophysäre GH-Sekretion über einen vom GHRH unabhängigen Signalweg und kann synergistisch mit GHRH kombiniert werden. Über GHSR im Hypothalamus aktiviert es zusätzlich NPY/AgRP-Neurone, was in Tiermodellen einen orexigenen (appetitanregenden) Effekt erzeugt.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Humanstudie
Studien
4
4
davon am Menschen
0
2
Effekte erfasst
4
4
Offene Widersprüche
2
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
2
2