Vergleich
BPC-157 vs. Melanotan II
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Heilung
Forschung sonstige
CAS-Nr.
137525-51-0
121062-08-6
Molekulargewicht
1419.5 g/mol
1024.18 g/mol
Halbwertszeit
4 h
1 h
Sequenz
GEPPPGKPADDAGLVAc-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH2Wirkmechanismus
BPC-157
Synthetisches Peptid, abgeleitet aus einer Sequenz eines im Magensaft vorkommenden Proteins. In präklinischen Modellen wird ein Einfluss auf angiogene und gewebeschützende Signalwege beschrieben. Die genauen molekularen Wirkmechanismen sind nicht abschließend geklärt.
Melanotan II
Melanotan II bindet nicht-selektiv an alle fünf Melanocortin-Rezeptor-Subtypen (MC1R-MC5R). Über MC1R in Melanozyten wird die Eumelanin-Synthese stimuliert (pigmentierender Effekt). Über MC4R und MC3R im ZNS werden Appetit, sexuelle Funktion und Blutdruck moduliert. Die zyklische Struktur und D-Aminosäuren erhöhen die Stabilität gegenüber dem natürlichen α-MSH.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Humanstudie
Studien
4
5
davon am Menschen
0
5
Effekte erfasst
4
4
Offene Widersprüche
2
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
2
3