Vergleich
BPC-157 vs. Bremelanotide
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Heilung
Forschung sonstige
CAS-Nr.
137525-51-0
189691-06-3
Molekulargewicht
1419.5 g/mol
1025.18 g/mol
Halbwertszeit
4 h
2.7 h
Sequenz
GEPPPGKPADDAGLVAc-Nle-c[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-OHWirkmechanismus
BPC-157
Synthetisches Peptid, abgeleitet aus einer Sequenz eines im Magensaft vorkommenden Proteins. In präklinischen Modellen wird ein Einfluss auf angiogene und gewebeschützende Signalwege beschrieben. Die genauen molekularen Wirkmechanismen sind nicht abschließend geklärt.
Bremelanotide
Bremelanotid ist ein zyklisches Peptid, das nicht-selektiv an Melanocortin-Rezeptoren (MC1R bis MC5R) bindet — mit höchster Affinität an MC4R im zentralen Nervensystem. Die genaue Rolle der MC4R-Aktivierung im sexuellen Verhalten ist nicht vollständig aufgeklärt; tierexperimentelle Daten zeigen Effekte auf hypothalamische Schaltkreise. Periphere Effekte (Blutdruck, Hyperpigmentierung) werden über MC1R/MC2R erklärt.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Human-RCT
Studien
4
5
davon am Menschen
0
5
Effekte erfasst
4
3
Offene Widersprüche
2
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
2
2