Vergleich
Cagrilintide vs. GHK-Cu
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Stoffwechsel
Kosmetisch
CAS-Nr.
1415456-99-3
49557-75-7
Molekulargewicht
4253.7 g/mol
340.4 g/mol
Halbwertszeit
168 h
keine Daten
Sequenz
KCNTATCATQRLANFLVRSSNNLGPVLPPTNVGSNTYGHKWirkmechanismus
Cagrilintide
Cagrilintide bindet an Amylin-Rezeptoren (AMY1, AMY3, gebildet aus dem Calcitonin-Rezeptor plus RAMP-Proteinen). Die Aktivierung verzögert die Magenentleerung, hemmt die postprandiale Glukagon-Sekretion und moduliert das zentrale Sättigungssignal über Area-postrema-Neuronen. Eine Acyl-Modifikation ermöglicht Albumin-Bindung und damit die wöchentliche Gabe.
GHK-Cu
Endogenes Tripeptid (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin) das Kupfer(II)-Ionen komplexiert. In Hautzell-Modellen und Hautbiopsien wurde Einfluss auf Kollagensynthese, antioxidative Marker, Genexpressions-Profile und Wundheilungs-Prozesse beschrieben. Bei topischer Anwendung in kosmetischen Studien wurden Veränderungen verschiedener Hautparameter berichtet.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Humanstudie
Studien
4
3
davon am Menschen
3
1
Effekte erfasst
3
4
Offene Widersprüche
0
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
2