Vergleich
Cagrilintide vs. GHRP-2
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Stoffwechsel
Wachstum
CAS-Nr.
1415456-99-3
158861-67-7
Molekulargewicht
4253.7 g/mol
817.93 g/mol
Halbwertszeit
168 h
0.5 h
Sequenz
KCNTATCATQRLANFLVRSSNNLGPVLPPTNVGSNTYD-Ala-D-2-Naphthyl-Ala-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH2Wirkmechanismus
Cagrilintide
Cagrilintide bindet an Amylin-Rezeptoren (AMY1, AMY3, gebildet aus dem Calcitonin-Rezeptor plus RAMP-Proteinen). Die Aktivierung verzögert die Magenentleerung, hemmt die postprandiale Glukagon-Sekretion und moduliert das zentrale Sättigungssignal über Area-postrema-Neuronen. Eine Acyl-Modifikation ermöglicht Albumin-Bindung und damit die wöchentliche Gabe.
GHRP-2
GHRP-2 bindet hochaffin an den GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a) in der Hypophyse und im Hypothalamus. Die Aktivierung führt zu einer rapiden Freisetzung pulsatil sezernierten Wachstumshormons. Im Gegensatz zu GHRH wirkt GHRP-2 über einen separaten Signalweg und kann mit GHRH synergistisch kombiniert werden, um maximale GH-Antworten in Provokationstests zu erzielen.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Humanstudie
Studien
4
4
davon am Menschen
3
4
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1