Vergleich
DSIP vs. GHRP-2
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Wachstum
CAS-Nr.
62568-57-4
158861-67-7
Molekulargewicht
848.81 g/mol
817.93 g/mol
Halbwertszeit
0.1 h
0.5 h
Sequenz
Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-GluD-Ala-D-2-Naphthyl-Ala-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH2Wirkmechanismus
DSIP
DSIP wurde 1977 von der Schoenenberger-Monnier-Gruppe in Basel als blutbürtige Substanz beschrieben, die im Tiermodell EEG-Veränderungen ähnlich dem Delta-Schlaf hervorrufen sollte. Der genaue Wirkmechanismus ist bis heute nicht etabliert: kein definierter Rezeptor, vorgeschlagene Modulation der Opioid-, GABAergen und Glutamatergen Systeme. Die meisten mechanistischen Befunde stammen aus präklinischen Studien der 1980er und 1990er Jahre und wurden später kontroversen Replikationsversuchen unterzogen.
GHRP-2
GHRP-2 bindet hochaffin an den GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a) in der Hypophyse und im Hypothalamus. Die Aktivierung führt zu einer rapiden Freisetzung pulsatil sezernierten Wachstumshormons. Im Gegensatz zu GHRH wirkt GHRP-2 über einen separaten Signalweg und kann mit GHRH synergistisch kombiniert werden, um maximale GH-Antworten in Provokationstests zu erzielen.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Humanstudie
Studien
4
4
davon am Menschen
1
4
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
1
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1