Vergleich
GHRP-2 vs. Triptorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Forschung sonstige
CAS-Nr.
158861-67-7
57773-63-4
Molekulargewicht
817.93 g/mol
1311.45 g/mol
Halbwertszeit
0.5 h
3 h
Sequenz
D-Ala-D-2-Naphthyl-Ala-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH2pGlu-His-Trp-Ser-Tyr-D-Trp-Leu-Arg-Pro-Gly-NH2Wirkmechanismus
GHRP-2
GHRP-2 bindet hochaffin an den GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a) in der Hypophyse und im Hypothalamus. Die Aktivierung führt zu einer rapiden Freisetzung pulsatil sezernierten Wachstumshormons. Im Gegensatz zu GHRH wirkt GHRP-2 über einen separaten Signalweg und kann mit GHRH synergistisch kombiniert werden, um maximale GH-Antworten in Provokationstests zu erzielen.
Triptorelin
Triptorelin bindet hochaffin an den GnRH-Rezeptor in der Hypophyse. Nach einer initialen Stimulation der LH- und FSH-Sekretion (Flare-Phase, etwa 1-2 Wochen) folgt eine Rezeptor-Desensitisierung mit konsekutiver Suppression der Gonadotropine. Daraus resultiert eine reversible chemische Kastration: bei Männern Testosteron-, bei Frauen Östrogen-Suppression in den postmenopausalen Bereich.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Human-RCT
Studien
4
4
davon am Menschen
4
4
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3