Vergleich
Hexarelin vs. Lixisenatide
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Stoffwechsel
CAS-Nr.
140703-51-1
320367-13-3
Molekulargewicht
887.05 g/mol
4858.5 g/mol
Halbwertszeit
0.9 h
3 h
Sequenz
His-D-2-methyl-Trp-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH2HGEGTFTSDLSKQMEEEAVRLFIEWLKNGGPSSGAPPSKKKKKK-NH2Wirkmechanismus
Hexarelin
Hexarelin ist ein synthetisches Analogon der GHRP-6-Familie und bindet sowohl an den GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a) als auch am CD36-Rezeptor. GHSR-Aktivierung in der Hypophyse setzt pulsatiles Wachstumshormon frei. Über CD36 in Endothel und Myokard sind in tierexperimentellen Studien kardioprotektive Effekte beschrieben.
Lixisenatide
Lixisenatide ist ein 44-Aminosäuren-Peptid, das auf Exendin-4 (siehe Exenatide) basiert, mit sechs zusätzlichen Lysin-Resten am C-Terminus. Diese Modifikation erhöht die Stabilität gegenüber DPP-4-Abbau. Die kurze Halbwertszeit (~3 Stunden) und die Plasma-Spitze um den Zeitpunkt der Mahlzeit erklären den vorwiegend prandialen Effekt — stärkere Wirkung auf postprandiale Glukose, geringere Wirkung auf nüchterne Glukose als bei wöchentlichen GLP-1-RA.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Human-RCT
Studien
4
5
davon am Menschen
3
5
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1