Vergleich
Lixisenatide vs. Sermorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Stoffwechsel
Wachstum
CAS-Nr.
320367-13-3
86168-78-7
Molekulargewicht
4858.5 g/mol
3358 g/mol
Halbwertszeit
3 h
0.2 h
Sequenz
HGEGTFTSDLSKQMEEEAVRLFIEWLKNGGPSSGAPPSKKKKKK-NH2YADAIFTNSYRKVLGQLSARKLLQDIMSRWirkmechanismus
Lixisenatide
Lixisenatide ist ein 44-Aminosäuren-Peptid, das auf Exendin-4 (siehe Exenatide) basiert, mit sechs zusätzlichen Lysin-Resten am C-Terminus. Diese Modifikation erhöht die Stabilität gegenüber DPP-4-Abbau. Die kurze Halbwertszeit (~3 Stunden) und die Plasma-Spitze um den Zeitpunkt der Mahlzeit erklären den vorwiegend prandialen Effekt — stärkere Wirkung auf postprandiale Glukose, geringere Wirkung auf nüchterne Glukose als bei wöchentlichen GLP-1-RA.
Sermorelin
Synthetisches Analog der ersten 29 Aminosäuren des humanen Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH). Stimuliert über den GHRH-Rezeptor die pulsatile, körpereigene Wachstumshormon-Sekretion aus der Hypophyse. Sehr kurze Halbwertszeit, daher pharmakodynamische Wirkung über mehrere Stunden trotz schneller Plasma-Elimination.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Human-RCT
Studien
5
5
davon am Menschen
5
3
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
1
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3