Vergleich
MGF (Mechano Growth Factor) vs. Tirzepatide
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Stoffwechsel
CAS-Nr.
12-Aminosäuren-C-terminales E-Domänen-Peptid (Sequenz nicht standardisiert)
2023788-19-2
Molekulargewicht
2867.2 g/mol
4813 g/mol
Halbwertszeit
0.1 h
116 h
Sequenz
YQPPSTNKNTKSQRRKGSTFEERKYXEGTFTSDYSIYLDKIAQKAFVQWLIAGGPSSGAPPPSWirkmechanismus
MGF (Mechano Growth Factor)
Das IGF-1-Gen produziert durch alternatives Splicing mehrere Isoformen. IGF-1Ec wird nach mechanischer Muskelbelastung verstärkt exprimiert; die C-terminale E-Domäne wird vom reifen IGF-1-Protein abgespalten und scheint eigenständige Wirkungen auf Satellitenzellen zu haben. Die genaue Rezeptor-Bindung der E-Domäne ist nicht etabliert; ein klassischer IGF-1R-Effekt ist unwahrscheinlich, da das reife IGF-1 dafür verantwortlich ist. In Zellkultur-Studien wurde Stimulation der Myoblasten-Proliferation und Differenzierung beobachtet.
Tirzepatide
Tirzepatide ist ein 39-Aminosäuren-Peptid, das als dualer Agonist an den Rezeptoren von GLP-1 (Glucagon-like Peptide-1) und GIP (Glucose-dependent Insulinotropic Polypeptide) wirkt. Die Aktivierung beider Inkretin-Rezeptoren über G-Protein-gekoppelte Signalwege erhöht glukoseabhängig die Insulinsekretion, senkt die Glukagonsekretion und verzögert die Magenentleerung. Zentral wird das Sättigungsgefühl moduliert. Eine Fettsäureseitenkette bindet an Serumalbumin und verlängert die Halbwertszeit auf etwa fünf Tage.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Human-RCT
Studien
4
3
davon am Menschen
0
3
Effekte erfasst
3
4
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
2