Vergleich
Sermorelin vs. Thymalin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Heilung
CAS-Nr.
86168-78-7
63958-90-7
Molekulargewicht
3358 g/mol
1000 g/mol
Halbwertszeit
0.2 h
0.5 h
Sequenz
YADAIFTNSYRKVLGQLSARKLLQDIMSRkeine Daten
Wirkmechanismus
Sermorelin
Synthetisches Analog der ersten 29 Aminosäuren des humanen Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH). Stimuliert über den GHRH-Rezeptor die pulsatile, körpereigene Wachstumshormon-Sekretion aus der Hypophyse. Sehr kurze Halbwertszeit, daher pharmakodynamische Wirkung über mehrere Stunden trotz schneller Plasma-Elimination.
Thymalin
Thymalin ist ein Komplex aus mehreren Polypeptiden, die aus Rinder- oder Kalbsthymus gewonnen werden. Die postulierten Mechanismen umfassen Modulation von T-Lymphozyten-Reifung, Beeinflussung der Interleukin-Profile und Stimulation der zellulären Immunantwort. Da es sich um ein Multi-Komponenten-Präparat handelt, sind einzelne Wirkmechanismen schwer voneinander zu trennen. Khavinson und Kollegen aus St. Petersburg haben den Mechanismus über Jahrzehnte in russischen Publikationen beschrieben.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Humanstudie
Studien
5
4
davon am Menschen
3
2
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
1
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
3
1