Vergleich
Thymalin vs. Triptorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Heilung
Forschung sonstige
CAS-Nr.
63958-90-7
57773-63-4
Molekulargewicht
1000 g/mol
1311.45 g/mol
Halbwertszeit
0.5 h
3 h
Sequenz
keine Daten
pGlu-His-Trp-Ser-Tyr-D-Trp-Leu-Arg-Pro-Gly-NH2Wirkmechanismus
Thymalin
Thymalin ist ein Komplex aus mehreren Polypeptiden, die aus Rinder- oder Kalbsthymus gewonnen werden. Die postulierten Mechanismen umfassen Modulation von T-Lymphozyten-Reifung, Beeinflussung der Interleukin-Profile und Stimulation der zellulären Immunantwort. Da es sich um ein Multi-Komponenten-Präparat handelt, sind einzelne Wirkmechanismen schwer voneinander zu trennen. Khavinson und Kollegen aus St. Petersburg haben den Mechanismus über Jahrzehnte in russischen Publikationen beschrieben.
Triptorelin
Triptorelin bindet hochaffin an den GnRH-Rezeptor in der Hypophyse. Nach einer initialen Stimulation der LH- und FSH-Sekretion (Flare-Phase, etwa 1-2 Wochen) folgt eine Rezeptor-Desensitisierung mit konsekutiver Suppression der Gonadotropine. Daraus resultiert eine reversible chemische Kastration: bei Männern Testosteron-, bei Frauen Östrogen-Suppression in den postmenopausalen Bereich.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Human-RCT
Studien
4
4
davon am Menschen
2
4
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
1
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3