Vergleich
Cagrilintide vs. Hexarelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Stoffwechsel
Wachstum
CAS-Nr.
1415456-99-3
140703-51-1
Molekulargewicht
4253.7 g/mol
887.05 g/mol
Halbwertszeit
168 h
0.9 h
Sequenz
KCNTATCATQRLANFLVRSSNNLGPVLPPTNVGSNTYHis-D-2-methyl-Trp-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH2Wirkmechanismus
Cagrilintide
Cagrilintide bindet an Amylin-Rezeptoren (AMY1, AMY3, gebildet aus dem Calcitonin-Rezeptor plus RAMP-Proteinen). Die Aktivierung verzögert die Magenentleerung, hemmt die postprandiale Glukagon-Sekretion und moduliert das zentrale Sättigungssignal über Area-postrema-Neuronen. Eine Acyl-Modifikation ermöglicht Albumin-Bindung und damit die wöchentliche Gabe.
Hexarelin
Hexarelin ist ein synthetisches Analogon der GHRP-6-Familie und bindet sowohl an den GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a) als auch am CD36-Rezeptor. GHSR-Aktivierung in der Hypophyse setzt pulsatiles Wachstumshormon frei. Über CD36 in Endothel und Myokard sind in tierexperimentellen Studien kardioprotektive Effekte beschrieben.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Humanstudie
Studien
4
4
davon am Menschen
3
3
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1