Vergleich
Cagrilintide vs. Ipamorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Stoffwechsel
Wachstum
CAS-Nr.
1415456-99-3
170851-70-4
Molekulargewicht
4253.7 g/mol
711.86 g/mol
Halbwertszeit
168 h
2 h
Sequenz
KCNTATCATQRLANFLVRSSNNLGPVLPPTNVGSNTYAib-His-D-2-Nal-D-Phe-Lys-NH2Wirkmechanismus
Cagrilintide
Cagrilintide bindet an Amylin-Rezeptoren (AMY1, AMY3, gebildet aus dem Calcitonin-Rezeptor plus RAMP-Proteinen). Die Aktivierung verzögert die Magenentleerung, hemmt die postprandiale Glukagon-Sekretion und moduliert das zentrale Sättigungssignal über Area-postrema-Neuronen. Eine Acyl-Modifikation ermöglicht Albumin-Bindung und damit die wöchentliche Gabe.
Ipamorelin
Ipamorelin ist ein selektiver Agonist am GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a). Im Vergleich zu GHRP-2 und GHRP-6 ist die Selektivität für die Wachstumshormon-Achse höher; ACTH, Cortisol und Prolaktin werden in klinischen Studien nicht signifikant stimuliert. Diese Selektivität war der Hauptgrund für die Weiterentwicklung gegenüber älteren GHRPs.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Human-RCT
Studien
4
4
davon am Menschen
3
3
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1