Vergleich
CJC-1295 vs. DSIP
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Forschung sonstige
CAS-Nr.
keine Daten
62568-57-4
Molekulargewicht
3647.3 g/mol
848.81 g/mol
Halbwertszeit
144 h
0.1 h
Sequenz
YADAIFTNSYRKVLGQLSARKLLQDIMSR-DACTrp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-GluWirkmechanismus
CJC-1295
Synthetisches Analog des Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH), modifiziert für längere Halbwertszeit durch eine Drug-Affinity-Complex-Bindung (DAC) an Albumin. Wirkt am GHRH-Rezeptor der Hypophyse und stimuliert die endogene Ausschüttung von Wachstumshormon.
DSIP
DSIP wurde 1977 von der Schoenenberger-Monnier-Gruppe in Basel als blutbürtige Substanz beschrieben, die im Tiermodell EEG-Veränderungen ähnlich dem Delta-Schlaf hervorrufen sollte. Der genaue Wirkmechanismus ist bis heute nicht etabliert: kein definierter Rezeptor, vorgeschlagene Modulation der Opioid-, GABAergen und Glutamatergen Systeme. Die meisten mechanistischen Befunde stammen aus präklinischen Studien der 1980er und 1990er Jahre und wurden später kontroversen Replikationsversuchen unterzogen.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Humanstudie
Studien
3
4
davon am Menschen
2
1
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
1
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
3
1