Vergleich
DSIP vs. Ipamorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Wachstum
CAS-Nr.
62568-57-4
170851-70-4
Molekulargewicht
848.81 g/mol
711.86 g/mol
Halbwertszeit
0.1 h
2 h
Sequenz
Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-GluAib-His-D-2-Nal-D-Phe-Lys-NH2Wirkmechanismus
DSIP
DSIP wurde 1977 von der Schoenenberger-Monnier-Gruppe in Basel als blutbürtige Substanz beschrieben, die im Tiermodell EEG-Veränderungen ähnlich dem Delta-Schlaf hervorrufen sollte. Der genaue Wirkmechanismus ist bis heute nicht etabliert: kein definierter Rezeptor, vorgeschlagene Modulation der Opioid-, GABAergen und Glutamatergen Systeme. Die meisten mechanistischen Befunde stammen aus präklinischen Studien der 1980er und 1990er Jahre und wurden später kontroversen Replikationsversuchen unterzogen.
Ipamorelin
Ipamorelin ist ein selektiver Agonist am GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a). Im Vergleich zu GHRP-2 und GHRP-6 ist die Selektivität für die Wachstumshormon-Achse höher; ACTH, Cortisol und Prolaktin werden in klinischen Studien nicht signifikant stimuliert. Diese Selektivität war der Hauptgrund für die Weiterentwicklung gegenüber älteren GHRPs.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Human-RCT
Studien
4
4
davon am Menschen
1
3
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
1
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1