Vergleich
Epitalon vs. GHRP-6
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Wachstum
CAS-Nr.
307297-39-8
87616-84-0
Molekulargewicht
390.35 g/mol
873.02 g/mol
Halbwertszeit
0.3 h
0.4 h
Sequenz
Ala-Glu-Asp-GlyHis-D-Trp-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH2Wirkmechanismus
Epitalon
Postulierte Wirkmechanismen umfassen Modulation der Genexpression in Pinealozyten, Aktivierung der Telomerase (in Zellkultur-Studien beobachtet) und Einfluss auf die Melatonin-Synthese. Ein definierter Primär-Rezeptor ist nicht etabliert; die mechanistische Basis stützt sich auf in-vitro- und Tier-Daten der Khavinson-Arbeitsgruppe.
GHRP-6
GHRP-6 ist ein hochaffiner Agonist am Wachstumshormon-Sekretagog-Rezeptor 1a (GHSR-1a) — demselben Rezeptor, an den später das endogene Hormon Ghrelin gebunden wurde. Die Identifikation von GHRP-6 als pharmakologischer Anker führte 1996 zur Klonierung des GHSR und 1999 zur Entdeckung von Ghrelin selbst. GHRP-6 stimuliert die hypophysäre GH-Sekretion über einen vom GHRH unabhängigen Signalweg und kann synergistisch mit GHRH kombiniert werden. Über GHSR im Hypothalamus aktiviert es zusätzlich NPY/AgRP-Neurone, was in Tiermodellen einen orexigenen (appetitanregenden) Effekt erzeugt.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Humanstudie
Studien
4
4
davon am Menschen
1
2
Effekte erfasst
4
4
Offene Widersprüche
1
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
2