Vergleich
Epitalon vs. Retatrutide
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Stoffwechsel
CAS-Nr.
307297-39-8
2381089-83-2
Molekulargewicht
390.35 g/mol
4731.6 g/mol
Halbwertszeit
0.3 h
144 h
Sequenz
Ala-Glu-Asp-GlyY-Aib-EGTFTSDYSIYLDKQAAQDFVQWLLDTGPSSGAPPPSWirkmechanismus
Epitalon
Postulierte Wirkmechanismen umfassen Modulation der Genexpression in Pinealozyten, Aktivierung der Telomerase (in Zellkultur-Studien beobachtet) und Einfluss auf die Melatonin-Synthese. Ein definierter Primär-Rezeptor ist nicht etabliert; die mechanistische Basis stützt sich auf in-vitro- und Tier-Daten der Khavinson-Arbeitsgruppe.
Retatrutide
Retatrutide ist ein 39-Aminosäuren-Peptid mit Agonismus an drei Inkretin- bzw. Energiehaushalt-Rezeptoren: GLP-1R (Insulinsekretion, Sättigung), GIPR (Insulinsensitivität, Fettstoffwechsel) und Glucagon-Rezeptor (Energieverbrauch, Lipolyse). Die kombinierte Glucagon-Aktivierung soll den katabolen Energieverbrauch erhöhen, während der hyperglykämische Effekt durch die gleichzeitige GLP-1-/GIP-Wirkung kompensiert wird. Albumin-Bindung über eine Fettsäureseitenkette ermöglicht die wöchentliche Gabe.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Human-RCT
Studien
4
5
davon am Menschen
1
4
Effekte erfasst
4
4
Offene Widersprüche
1
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
2