Vergleich
Epitalon vs. Thymalin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Heilung
CAS-Nr.
307297-39-8
63958-90-7
Molekulargewicht
390.35 g/mol
1000 g/mol
Halbwertszeit
0.3 h
0.5 h
Sequenz
Ala-Glu-Asp-Glykeine Daten
Wirkmechanismus
Epitalon
Postulierte Wirkmechanismen umfassen Modulation der Genexpression in Pinealozyten, Aktivierung der Telomerase (in Zellkultur-Studien beobachtet) und Einfluss auf die Melatonin-Synthese. Ein definierter Primär-Rezeptor ist nicht etabliert; die mechanistische Basis stützt sich auf in-vitro- und Tier-Daten der Khavinson-Arbeitsgruppe.
Thymalin
Thymalin ist ein Komplex aus mehreren Polypeptiden, die aus Rinder- oder Kalbsthymus gewonnen werden. Die postulierten Mechanismen umfassen Modulation von T-Lymphozyten-Reifung, Beeinflussung der Interleukin-Profile und Stimulation der zellulären Immunantwort. Da es sich um ein Multi-Komponenten-Präparat handelt, sind einzelne Wirkmechanismen schwer voneinander zu trennen. Khavinson und Kollegen aus St. Petersburg haben den Mechanismus über Jahrzehnte in russischen Publikationen beschrieben.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Humanstudie
Studien
4
4
davon am Menschen
1
2
Effekte erfasst
4
3
Offene Widersprüche
1
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1