Vergleich
Hexarelin vs. Melanotan II
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Forschung sonstige
CAS-Nr.
140703-51-1
121062-08-6
Molekulargewicht
887.05 g/mol
1024.18 g/mol
Halbwertszeit
0.9 h
1 h
Sequenz
His-D-2-methyl-Trp-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH2Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH2Wirkmechanismus
Hexarelin
Hexarelin ist ein synthetisches Analogon der GHRP-6-Familie und bindet sowohl an den GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a) als auch am CD36-Rezeptor. GHSR-Aktivierung in der Hypophyse setzt pulsatiles Wachstumshormon frei. Über CD36 in Endothel und Myokard sind in tierexperimentellen Studien kardioprotektive Effekte beschrieben.
Melanotan II
Melanotan II bindet nicht-selektiv an alle fünf Melanocortin-Rezeptor-Subtypen (MC1R-MC5R). Über MC1R in Melanozyten wird die Eumelanin-Synthese stimuliert (pigmentierender Effekt). Über MC4R und MC3R im ZNS werden Appetit, sexuelle Funktion und Blutdruck moduliert. Die zyklische Struktur und D-Aminosäuren erhöhen die Stabilität gegenüber dem natürlichen α-MSH.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Humanstudie
Studien
4
5
davon am Menschen
3
5
Effekte erfasst
3
4
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3