Vergleich
Ipamorelin vs. Melanotan II
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Forschung sonstige
CAS-Nr.
170851-70-4
121062-08-6
Molekulargewicht
711.86 g/mol
1024.18 g/mol
Halbwertszeit
2 h
1 h
Sequenz
Aib-His-D-2-Nal-D-Phe-Lys-NH2Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH2Wirkmechanismus
Ipamorelin
Ipamorelin ist ein selektiver Agonist am GH-Sekretagog-Rezeptor (GHSR-1a). Im Vergleich zu GHRP-2 und GHRP-6 ist die Selektivität für die Wachstumshormon-Achse höher; ACTH, Cortisol und Prolaktin werden in klinischen Studien nicht signifikant stimuliert. Diese Selektivität war der Hauptgrund für die Weiterentwicklung gegenüber älteren GHRPs.
Melanotan II
Melanotan II bindet nicht-selektiv an alle fünf Melanocortin-Rezeptor-Subtypen (MC1R-MC5R). Über MC1R in Melanozyten wird die Eumelanin-Synthese stimuliert (pigmentierender Effekt). Über MC4R und MC3R im ZNS werden Appetit, sexuelle Funktion und Blutdruck moduliert. Die zyklische Struktur und D-Aminosäuren erhöhen die Stabilität gegenüber dem natürlichen α-MSH.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Humanstudie
Studien
4
5
davon am Menschen
3
5
Effekte erfasst
3
4
Offene Widersprüche
1
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3