Vergleich
Matrixyl vs. MGF (Mechano Growth Factor)
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Kosmetisch
Wachstum
CAS-Nr.
214047-00-4
12-Aminosäuren-C-terminales E-Domänen-Peptid (Sequenz nicht standardisiert)
Molekulargewicht
802.06 g/mol
2867.2 g/mol
Halbwertszeit
keine Daten
0.1 h
Sequenz
Palmitoyl-Lys-Thr-Thr-Lys-SerYQPPSTNKNTKSQRRKGSTFEERKWirkmechanismus
Matrixyl
KTTKS ist ein Fragment der prokollagenen I-Sequenz, das Teil eines Feedback-Mechanismus auf Fibroblasten zu sein scheint: erhöhte Konzentrationen signalisieren intakte Kollagensynthese und drosseln Neusynthese, während niedrige Konzentrationen die Synthese stimulieren. In Zellkultur-Studien wurde Stimulation von Kollagen Typ I/III, Elastin, Fibronektin und Glykosaminoglykanen dokumentiert. Die Palmitoyl-Modifikation soll die Hautpenetration verbessern; die Wirkung am Wirkort (dermale Fibroblasten) ist permeationsabhängig.
MGF (Mechano Growth Factor)
Das IGF-1-Gen produziert durch alternatives Splicing mehrere Isoformen. IGF-1Ec wird nach mechanischer Muskelbelastung verstärkt exprimiert; die C-terminale E-Domäne wird vom reifen IGF-1-Protein abgespalten und scheint eigenständige Wirkungen auf Satellitenzellen zu haben. Die genaue Rezeptor-Bindung der E-Domäne ist nicht etabliert; ein klassischer IGF-1R-Effekt ist unwahrscheinlich, da das reife IGF-1 dafür verantwortlich ist. In Zellkultur-Studien wurde Stimulation der Myoblasten-Proliferation und Differenzierung beobachtet.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Tiermodell
Studien
5
4
davon am Menschen
2
0
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1