Vergleich
Matrixyl vs. Triptorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Kosmetisch
Forschung sonstige
CAS-Nr.
214047-00-4
57773-63-4
Molekulargewicht
802.06 g/mol
1311.45 g/mol
Halbwertszeit
keine Daten
3 h
Sequenz
Palmitoyl-Lys-Thr-Thr-Lys-SerpGlu-His-Trp-Ser-Tyr-D-Trp-Leu-Arg-Pro-Gly-NH2Wirkmechanismus
Matrixyl
KTTKS ist ein Fragment der prokollagenen I-Sequenz, das Teil eines Feedback-Mechanismus auf Fibroblasten zu sein scheint: erhöhte Konzentrationen signalisieren intakte Kollagensynthese und drosseln Neusynthese, während niedrige Konzentrationen die Synthese stimulieren. In Zellkultur-Studien wurde Stimulation von Kollagen Typ I/III, Elastin, Fibronektin und Glykosaminoglykanen dokumentiert. Die Palmitoyl-Modifikation soll die Hautpenetration verbessern; die Wirkung am Wirkort (dermale Fibroblasten) ist permeationsabhängig.
Triptorelin
Triptorelin bindet hochaffin an den GnRH-Rezeptor in der Hypophyse. Nach einer initialen Stimulation der LH- und FSH-Sekretion (Flare-Phase, etwa 1-2 Wochen) folgt eine Rezeptor-Desensitisierung mit konsekutiver Suppression der Gonadotropine. Daraus resultiert eine reversible chemische Kastration: bei Männern Testosteron-, bei Frauen Östrogen-Suppression in den postmenopausalen Bereich.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Human-RCT
Studien
5
4
davon am Menschen
2
4
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3