Vergleich
Melanotan II vs. Sermorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Wachstum
CAS-Nr.
121062-08-6
86168-78-7
Molekulargewicht
1024.18 g/mol
3358 g/mol
Halbwertszeit
1 h
0.2 h
Sequenz
Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH2YADAIFTNSYRKVLGQLSARKLLQDIMSRWirkmechanismus
Melanotan II
Melanotan II bindet nicht-selektiv an alle fünf Melanocortin-Rezeptor-Subtypen (MC1R-MC5R). Über MC1R in Melanozyten wird die Eumelanin-Synthese stimuliert (pigmentierender Effekt). Über MC4R und MC3R im ZNS werden Appetit, sexuelle Funktion und Blutdruck moduliert. Die zyklische Struktur und D-Aminosäuren erhöhen die Stabilität gegenüber dem natürlichen α-MSH.
Sermorelin
Synthetisches Analog der ersten 29 Aminosäuren des humanen Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH). Stimuliert über den GHRH-Rezeptor die pulsatile, körpereigene Wachstumshormon-Sekretion aus der Hypophyse. Sehr kurze Halbwertszeit, daher pharmakodynamische Wirkung über mehrere Stunden trotz schneller Plasma-Elimination.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Human-RCT
Studien
5
5
davon am Menschen
5
3
Effekte erfasst
4
3
Offene Widersprüche
0
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
3
3