Vergleich
Melanotan II vs. TB-500
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Heilung
CAS-Nr.
121062-08-6
keine Daten
Molekulargewicht
1024.18 g/mol
888 g/mol
Halbwertszeit
1 h
keine Daten
Sequenz
Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH2Ac-LKKTETQWirkmechanismus
Melanotan II
Melanotan II bindet nicht-selektiv an alle fünf Melanocortin-Rezeptor-Subtypen (MC1R-MC5R). Über MC1R in Melanozyten wird die Eumelanin-Synthese stimuliert (pigmentierender Effekt). Über MC4R und MC3R im ZNS werden Appetit, sexuelle Funktion und Blutdruck moduliert. Die zyklische Struktur und D-Aminosäuren erhöhen die Stabilität gegenüber dem natürlichen α-MSH.
TB-500
Synthetisches Fragment des körpereigenen Proteins Thymosin Beta-4. In präklinischen Modellen wird ein Einfluss auf Zellmigration, Aktin-Sequestrierung und Gefäßneubildung beschrieben. Belastbare Pharmakokinetik-Daten am Menschen liegen nicht öffentlich vor.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Tiermodell
Studien
5
3
davon am Menschen
5
0
Effekte erfasst
4
4
Offene Widersprüche
0
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
3
2