Vergleich
MGF (Mechano Growth Factor) vs. Bremelanotide
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Forschung sonstige
CAS-Nr.
12-Aminosäuren-C-terminales E-Domänen-Peptid (Sequenz nicht standardisiert)
189691-06-3
Molekulargewicht
2867.2 g/mol
1025.18 g/mol
Halbwertszeit
0.1 h
2.7 h
Sequenz
YQPPSTNKNTKSQRRKGSTFEERKAc-Nle-c[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-OHWirkmechanismus
MGF (Mechano Growth Factor)
Das IGF-1-Gen produziert durch alternatives Splicing mehrere Isoformen. IGF-1Ec wird nach mechanischer Muskelbelastung verstärkt exprimiert; die C-terminale E-Domäne wird vom reifen IGF-1-Protein abgespalten und scheint eigenständige Wirkungen auf Satellitenzellen zu haben. Die genaue Rezeptor-Bindung der E-Domäne ist nicht etabliert; ein klassischer IGF-1R-Effekt ist unwahrscheinlich, da das reife IGF-1 dafür verantwortlich ist. In Zellkultur-Studien wurde Stimulation der Myoblasten-Proliferation und Differenzierung beobachtet.
Bremelanotide
Bremelanotid ist ein zyklisches Peptid, das nicht-selektiv an Melanocortin-Rezeptoren (MC1R bis MC5R) bindet — mit höchster Affinität an MC4R im zentralen Nervensystem. Die genaue Rolle der MC4R-Aktivierung im sexuellen Verhalten ist nicht vollständig aufgeklärt; tierexperimentelle Daten zeigen Effekte auf hypothalamische Schaltkreise. Periphere Effekte (Blutdruck, Hyperpigmentierung) werden über MC1R/MC2R erklärt.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Human-RCT
Studien
4
5
davon am Menschen
0
5
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
2