Vergleich
MGF (Mechano Growth Factor) vs. Triptorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Forschung sonstige
CAS-Nr.
12-Aminosäuren-C-terminales E-Domänen-Peptid (Sequenz nicht standardisiert)
57773-63-4
Molekulargewicht
2867.2 g/mol
1311.45 g/mol
Halbwertszeit
0.1 h
3 h
Sequenz
YQPPSTNKNTKSQRRKGSTFEERKpGlu-His-Trp-Ser-Tyr-D-Trp-Leu-Arg-Pro-Gly-NH2Wirkmechanismus
MGF (Mechano Growth Factor)
Das IGF-1-Gen produziert durch alternatives Splicing mehrere Isoformen. IGF-1Ec wird nach mechanischer Muskelbelastung verstärkt exprimiert; die C-terminale E-Domäne wird vom reifen IGF-1-Protein abgespalten und scheint eigenständige Wirkungen auf Satellitenzellen zu haben. Die genaue Rezeptor-Bindung der E-Domäne ist nicht etabliert; ein klassischer IGF-1R-Effekt ist unwahrscheinlich, da das reife IGF-1 dafür verantwortlich ist. In Zellkultur-Studien wurde Stimulation der Myoblasten-Proliferation und Differenzierung beobachtet.
Triptorelin
Triptorelin bindet hochaffin an den GnRH-Rezeptor in der Hypophyse. Nach einer initialen Stimulation der LH- und FSH-Sekretion (Flare-Phase, etwa 1-2 Wochen) folgt eine Rezeptor-Desensitisierung mit konsekutiver Suppression der Gonadotropine. Daraus resultiert eine reversible chemische Kastration: bei Männern Testosteron-, bei Frauen Östrogen-Suppression in den postmenopausalen Bereich.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Human-RCT
Studien
4
4
davon am Menschen
0
4
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3