Vergleich
Bremelanotide vs. Sermorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Wachstum
CAS-Nr.
189691-06-3
86168-78-7
Molekulargewicht
1025.18 g/mol
3358 g/mol
Halbwertszeit
2.7 h
0.2 h
Sequenz
Ac-Nle-c[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-OHYADAIFTNSYRKVLGQLSARKLLQDIMSRWirkmechanismus
Bremelanotide
Bremelanotid ist ein zyklisches Peptid, das nicht-selektiv an Melanocortin-Rezeptoren (MC1R bis MC5R) bindet — mit höchster Affinität an MC4R im zentralen Nervensystem. Die genaue Rolle der MC4R-Aktivierung im sexuellen Verhalten ist nicht vollständig aufgeklärt; tierexperimentelle Daten zeigen Effekte auf hypothalamische Schaltkreise. Periphere Effekte (Blutdruck, Hyperpigmentierung) werden über MC1R/MC2R erklärt.
Sermorelin
Synthetisches Analog der ersten 29 Aminosäuren des humanen Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH). Stimuliert über den GHRH-Rezeptor die pulsatile, körpereigene Wachstumshormon-Sekretion aus der Hypophyse. Sehr kurze Halbwertszeit, daher pharmakodynamische Wirkung über mehrere Stunden trotz schneller Plasma-Elimination.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Human-RCT
Studien
5
5
davon am Menschen
5
3
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
2
3