Vergleich
Bremelanotide vs. Tesamorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Wachstum
CAS-Nr.
189691-06-3
901758-09-6
Molekulargewicht
1025.18 g/mol
5135.83 g/mol
Halbwertszeit
2.7 h
0.4 h
Sequenz
Ac-Nle-c[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-OHtrans-3-hexenoyl-Tyr-Ala-Asp-Ala-Ile-Phe-Thr-Asn-Ser-Tyr-Arg-Lys-Val-Leu-Gly-Gln-Leu-Ser-Ala-Arg-Lys-Leu-Leu-Gln-Asp-Ile-Met-Ser-Arg-Gln-Gln-Gly-Glu-Ser-Asn-Gln-Glu-Arg-Gly-Ala-Arg-Ala-Arg-Leu-NH2Wirkmechanismus
Bremelanotide
Bremelanotid ist ein zyklisches Peptid, das nicht-selektiv an Melanocortin-Rezeptoren (MC1R bis MC5R) bindet — mit höchster Affinität an MC4R im zentralen Nervensystem. Die genaue Rolle der MC4R-Aktivierung im sexuellen Verhalten ist nicht vollständig aufgeklärt; tierexperimentelle Daten zeigen Effekte auf hypothalamische Schaltkreise. Periphere Effekte (Blutdruck, Hyperpigmentierung) werden über MC1R/MC2R erklärt.
Tesamorelin
Tesamorelin ist eine N-terminal modifizierte 44-Aminosäuren-Version des humanen GHRH(1-44). Eine 3-hexenoyl-Modifikation schützt vor schneller Dipeptidyl-Peptidase-IV-Spaltung. Die Bindung an den GHRH-Rezeptor in der Hypophyse stimuliert die endogene pulsatile Wachstumshormon-Sekretion und damit auch die IGF-1-Produktion in der Leber.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Human-RCT
Studien
5
2
davon am Menschen
5
2
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
2
2