Vergleich
Selank vs. Tesamorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Wachstum
CAS-Nr.
129954-34-3
901758-09-6
Molekulargewicht
751.85 g/mol
5135.83 g/mol
Halbwertszeit
0.3 h
0.4 h
Sequenz
Thr-Lys-Pro-Arg-Pro-Gly-Protrans-3-hexenoyl-Tyr-Ala-Asp-Ala-Ile-Phe-Thr-Asn-Ser-Tyr-Arg-Lys-Val-Leu-Gly-Gln-Leu-Ser-Ala-Arg-Lys-Leu-Leu-Gln-Asp-Ile-Met-Ser-Arg-Gln-Gln-Gly-Glu-Ser-Asn-Gln-Glu-Arg-Gly-Ala-Arg-Ala-Arg-Leu-NH2Wirkmechanismus
Selank
Selank ist ein Glyprolin-Tuftsin-Analog. Vorgeschlagene Wirkmechanismen umfassen Modulation des GABAergen Systems, Beeinflussung der Serotonin-Bioverfügbarkeit, und Effekte auf Enkephalinasen. Tierexperimente zeigen anxiolytische und neuroprotektive Marker; ein eindeutiger Rezeptor-Target ist nicht etabliert.
Tesamorelin
Tesamorelin ist eine N-terminal modifizierte 44-Aminosäuren-Version des humanen GHRH(1-44). Eine 3-hexenoyl-Modifikation schützt vor schneller Dipeptidyl-Peptidase-IV-Spaltung. Die Bindung an den GHRH-Rezeptor in der Hypophyse stimuliert die endogene pulsatile Wachstumshormon-Sekretion und damit auch die IGF-1-Produktion in der Leber.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Human-RCT
Studien
4
2
davon am Menschen
2
2
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
2