Vergleich
Sermorelin vs. Triptorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Wachstum
Forschung sonstige
CAS-Nr.
86168-78-7
57773-63-4
Molekulargewicht
3358 g/mol
1311.45 g/mol
Halbwertszeit
0.2 h
3 h
Sequenz
YADAIFTNSYRKVLGQLSARKLLQDIMSRpGlu-His-Trp-Ser-Tyr-D-Trp-Leu-Arg-Pro-Gly-NH2Wirkmechanismus
Sermorelin
Synthetisches Analog der ersten 29 Aminosäuren des humanen Wachstumshormon-Releasing-Hormons (GHRH). Stimuliert über den GHRH-Rezeptor die pulsatile, körpereigene Wachstumshormon-Sekretion aus der Hypophyse. Sehr kurze Halbwertszeit, daher pharmakodynamische Wirkung über mehrere Stunden trotz schneller Plasma-Elimination.
Triptorelin
Triptorelin bindet hochaffin an den GnRH-Rezeptor in der Hypophyse. Nach einer initialen Stimulation der LH- und FSH-Sekretion (Flare-Phase, etwa 1-2 Wochen) folgt eine Rezeptor-Desensitisierung mit konsekutiver Suppression der Gonadotropine. Daraus resultiert eine reversible chemische Kastration: bei Männern Testosteron-, bei Frauen Östrogen-Suppression in den postmenopausalen Bereich.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Human-RCT
Human-RCT
Studien
5
4
davon am Menschen
3
4
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
1
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
3
3