Vergleich
DSIP vs. Epitalon
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Forschung sonstige
CAS-Nr.
62568-57-4
307297-39-8
Molekulargewicht
848.81 g/mol
390.35 g/mol
Halbwertszeit
0.1 h
0.3 h
Sequenz
Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-GluAla-Glu-Asp-GlyWirkmechanismus
DSIP
DSIP wurde 1977 von der Schoenenberger-Monnier-Gruppe in Basel als blutbürtige Substanz beschrieben, die im Tiermodell EEG-Veränderungen ähnlich dem Delta-Schlaf hervorrufen sollte. Der genaue Wirkmechanismus ist bis heute nicht etabliert: kein definierter Rezeptor, vorgeschlagene Modulation der Opioid-, GABAergen und Glutamatergen Systeme. Die meisten mechanistischen Befunde stammen aus präklinischen Studien der 1980er und 1990er Jahre und wurden später kontroversen Replikationsversuchen unterzogen.
Epitalon
Postulierte Wirkmechanismen umfassen Modulation der Genexpression in Pinealozyten, Aktivierung der Telomerase (in Zellkultur-Studien beobachtet) und Einfluss auf die Melatonin-Synthese. Ein definierter Primär-Rezeptor ist nicht etabliert; die mechanistische Basis stützt sich auf in-vitro- und Tier-Daten der Khavinson-Arbeitsgruppe.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Humanstudie
Studien
4
4
davon am Menschen
1
1
Effekte erfasst
3
4
Offene Widersprüche
1
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
1