Vergleich
KPV vs. TB-500
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Heilung
Heilung
CAS-Nr.
67727-97-3
keine Daten
Molekulargewicht
342.4 g/mol
888 g/mol
Halbwertszeit
keine Daten
keine Daten
Sequenz
KPVAc-LKKTETQWirkmechanismus
KPV
KPV stellt das C-terminale Fragment des α-Melanozyten-stimulierenden Hormons (α-MSH) dar. In präklinischen Modellen wird die entzündungsmodulierende Aktivität überwiegend einer Hemmung des NF-κB- und des MAP-Kinase-Signalwegs zugeschrieben, die mit einer verringerten Freisetzung proinflammatorischer Botenstoffe einhergeht. Beschrieben ist außerdem eine zelluläre Aufnahme über den Peptid-Transporter PepT1. Die genauen molekularen Wirkmechanismen sind nicht abschließend geklärt und nicht am Menschen bestätigt.
TB-500
Synthetisches Fragment des körpereigenen Proteins Thymosin Beta-4. In präklinischen Modellen wird ein Einfluss auf Zellmigration, Aktin-Sequestrierung und Gefäßneubildung beschrieben. Belastbare Pharmakokinetik-Daten am Menschen liegen nicht öffentlich vor.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Tiermodell
Tiermodell
Studien
4
3
davon am Menschen
0
0
Effekte erfasst
5
4
Offene Widersprüche
0
1
Dokumentierte Nebenwirkungen
0
2
Rechtsstatus
Vollständige Einträge
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen KPV und TB-500?
- KPV wird der Kategorie „Heilung" zugeordnet, TB-500 der Kategorie „Heilung". KPV: KPV ist das C-terminale Tripeptid (Lysin-Prolin-Valin) des Hormons α-MSH und entspricht dessen Positionen 11–13. In Zell- und Nagermodellen wurde eine entzündungsmodulierende Aktivität beschrieben, vor allem über eine Hemmung des NF-κB-Signalwegs. Die Datenlage stammt nahezu ausschließlich aus präklinischen Untersuchungen (Zellkultur und Maus); kontrollierte Humanstudien fehlen im Wesentlichen. KPV ist kein zugelassenes Arzneimittel. TB-500: Synthetisches Fragment des körpereigenen Proteins Thymosin Beta-4, insbesondere die aktinbindende Sequenz. In präklinischen Modellen wird Einfluss auf Zellmigration, Gefäßneubildung und Wundheilung untersucht — robuste Humandaten fehlen. Diese Seite stellt beide neutral und quellenbasiert gegenüber — ohne Anwendungs- oder Dosierempfehlung.
- Welches Peptid ist besser wissenschaftlich belegt, KPV oder TB-500?
- Der höchste vorhandene Evidenzgrad ist bei KPV „Tiermodell" und bei TB-500 „Tiermodell". Ein höherer Evidenzgrad bedeutet belastbarere Daten, aber keine Aussage über Eignung für eine Einzelperson. Die vollständige Studienlage steht auf den jeweiligen Einzelseiten.
- Wie ist der Rechtsstatus von KPV und TB-500 in Deutschland und den USA?
- Deutschland: KPV — Nicht zugelassen, TB-500 — Nicht zugelassen. USA: KPV — Nur Forschung, TB-500 — Nur Forschung. Angaben sind faktische Zusammenfassungen mit Quelle und Prüfdatum auf den Einzelseiten.