Vergleich
Semax vs. Triptorelin
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Forschung sonstige
CAS-Nr.
80714-61-0
57773-63-4
Molekulargewicht
813.92 g/mol
1311.45 g/mol
Halbwertszeit
0.3 h
3 h
Sequenz
Met-Glu-His-Phe-Pro-Gly-PropGlu-His-Trp-Ser-Tyr-D-Trp-Leu-Arg-Pro-Gly-NH2Wirkmechanismus
Semax
Semax ist ein Tetracosaktid-Fragment-Analog ohne hormonelle Aktivität an MC2R. Vorgeschlagene Mechanismen umfassen Erhöhung von BDNF und NGF in Hippocampus und Striatum (in Tiermodellen), Modulation des Dopamin-Stoffwechsels, und neuroprotektive Effekte über Anti-Apoptose-Signalwege. Ein eindeutiger Primär-Rezeptor ist nicht etabliert.
Triptorelin
Triptorelin bindet hochaffin an den GnRH-Rezeptor in der Hypophyse. Nach einer initialen Stimulation der LH- und FSH-Sekretion (Flare-Phase, etwa 1-2 Wochen) folgt eine Rezeptor-Desensitisierung mit konsekutiver Suppression der Gonadotropine. Daraus resultiert eine reversible chemische Kastration: bei Männern Testosteron-, bei Frauen Östrogen-Suppression in den postmenopausalen Bereich.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Human-RCT
Studien
4
4
davon am Menschen
2
4
Effekte erfasst
3
3
Offene Widersprüche
0
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3