Vergleich
Epitalon vs. Melanotan II
Zwei Peptide direkt nebeneinander — Identität, Evidenzlage, Rechtsstatus und bekannte Nebenwirkungen.
Identität
Kategorie
Forschung sonstige
Forschung sonstige
CAS-Nr.
307297-39-8
121062-08-6
Molekulargewicht
390.35 g/mol
1024.18 g/mol
Halbwertszeit
0.3 h
1 h
Sequenz
Ala-Glu-Asp-GlyAc-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH2Wirkmechanismus
Epitalon
Postulierte Wirkmechanismen umfassen Modulation der Genexpression in Pinealozyten, Aktivierung der Telomerase (in Zellkultur-Studien beobachtet) und Einfluss auf die Melatonin-Synthese. Ein definierter Primär-Rezeptor ist nicht etabliert; die mechanistische Basis stützt sich auf in-vitro- und Tier-Daten der Khavinson-Arbeitsgruppe.
Melanotan II
Melanotan II bindet nicht-selektiv an alle fünf Melanocortin-Rezeptor-Subtypen (MC1R-MC5R). Über MC1R in Melanozyten wird die Eumelanin-Synthese stimuliert (pigmentierender Effekt). Über MC4R und MC3R im ZNS werden Appetit, sexuelle Funktion und Blutdruck moduliert. Die zyklische Struktur und D-Aminosäuren erhöhen die Stabilität gegenüber dem natürlichen α-MSH.
Evidenz-Lage
Höchste Evidenz
Humanstudie
Humanstudie
Studien
4
5
davon am Menschen
1
5
Effekte erfasst
4
4
Offene Widersprüche
1
0
Dokumentierte Nebenwirkungen
1
3